Das abwechselnde Überkreuzen der Hände, das an der Oberfläche unerläßlich ist, läßt sich in der Tiefe nicht durchführen. Hier ist das Anziehen der ersten Schlinge besonders wichtig, und dieses Anziehen muß der längste Finger übernehmen.

Jedermann weiß, daß beim Anziehen der Fadenenden eines Knoten dieses in der gleichen Achse verlaufen müssen, damit der nachteilige Effekt des »Bogenspannens« vermieden wird ...

Man muß also »in der Achse« ziehen. Aber nicht mit dem Daumen! ...

Nur in dieser Stellung hat die Hand ihre größte Länge, sie kann am weitesten in die Tiefe greifen, und der Faden kann so am besten gespannt werden.

Wenn man dagegen den Zeigefinger benutz, dann reicht der Finger zwar gut hinab, aber der Faden kann von der Hand nicht so gut gespannt werden...

Mit dem Mittelfinger und dem 5. Finger als Widerlager läßt sich der Faden gut spannen und dirigieren.

Der gleiche Knoten kann auch mit einem Instrument gemacht werden. Beim Knüpfen mit dem Instrument wird die Gegenläufigkeit der Knoten dadurch gesichert, daß man abwechselnd den Faden rechts herum und links herum um die Spitze des Instruments wirft.




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